Pathfinder Abenteuer - S.Brausefitz unter Menschen

Spielstart

Session 1 - 12. Pharast

Kaserne und Auftrag

Nachdem wir in der Kaserne in Hellisfjor ankamen, bekamen wir den Auftrag, uns bei dem Fürsten zu melden, welcher sich in Holmsfirth befindet. Wir Rekruten bekamen allerlei Ausrüstung und konnten uns anschließend auch schon auf den Weg machen.

Währenddessen lernte ich auch einige neue Leute kennen, die mir zwar irgendwie suspekt erscheinen, aber auf jeden Fall im gleichen Boot sitzen wie ich. Demnach gibt es - glücklicherweise - keinen Grund für Streit und Befindlichkeiten wie “haha der Spindelnuss ist aber klein!” sind in den Hintergrund gerückt. Das war ziemlich ungewohnt für mich, denn normalerweise wurde ich relativ schnell von allen Anwesenden auf meine Größe aufmerksam gemacht.

Besonderes Interesse scheint es an Toffi zu geben, dieser komische Paladin (?) scheint meinen Toffi besonders gut zu finden. Er will ihn ständig streicheln und sowas, keine Ahnung was das soll.

Nach Eijasmund

Kurze Zeit später haben wir uns auf den Weg nach Eijasmund gemacht um von dort aus nach Holmsfirth - zum Fürsten - zu gelangen. Es lag ein riesiger Baumstamm im Weg, welcher nur mit viel Mühe überwunden werden konnte. Erst hinterher fiel mir ein, dass ich auch einfach unter dem Baumstamm krabbeln könnte. Wahrscheinlich habe ich mich schon so sehr an die Gruppe gewöhnt, die mich nicht wegen meiner Größe ausgrenzte, dass ich mich schon fast normal fühlte.

Es wurde langsam dunkel, also beschlossen wir, ein Lager aufzuschlagen um in der Wildnis zu übernachten. “Nichts leichter als das!” - dachte ich mir und bin mit unserem Magier durch den Wald spaziert um brennbares Holz für ein Lagerfeuer zu suchen. Dabei stießen wir auf einen Stapel, bereits zubereitetes, Holz. Ich konnte es nicht ganz mit meinem Gewissen vereinbaren, aber wir entschlossen uns doch dafür, den Stapel mitzunehmen um daraus Feuerholz zu machen.

Gesagt, getan. Wir schlugen ein Zelt auf und machten es uns an unserem Lagerfeuer gemütlich.

Der Traum

Hungersnot

Dorf

Am nächsten Morgen sind wir den Weg weiter Richtung Eijasmund gewandert und stießen dabei auf ein kleines Dorf mit einer, scheinbar sehr bekannten, Schänke. Ich für meinen Teil war sehr an dieser Örtlichkeit interessiert und fragte die ansässigen Holzfäller, was sich noch in der Gegend befindet. Dabei konnte ich in Erfahrung bringen, dass sich in der Nähe, grob in der Richtung aus der wir kamen, noch ein kleines Holzfällerlager befindet. Vermutlich ist es das, aus dem wir auch das Holz entwendet haben. Gegebenenfalls sollten wir dort unsere schändliche Tat wieder gut machen.

Wir zogen anschließend weiter den Pfad entlang.

Goblins!

Nach einer Weile sind wir auf ein paar aggressive Goblins gestoßen, welche sich uns in den Weg gestellt haben. Ein Kampf war unausweichlich, obgleich ich es begrüße, mal wieder meinen Bogen in die Hand zu nehmen um ein paar Viecher zu erlegen. Nach einiger Zeit stellte sich jedoch heraus, dass wir den Goblins vollkommen überlegen waren und streckten sie somit nieder. Mehr oder minder brutal zugerichtet lagen die Goblins reglos in der Gegend verteilt rum.

Wir befinden uns kurz vor Eijasmund.

Session 2 - 13. Pharast

Ankunft in Eijasmund

Die Tore von Eijasmund befinden sich nun unweit von uns. Wir näherten uns diesen und wurden empfangen. Die Wachen scheinen nicht sonderlich begeistert davon zu sein, dass ich - ein Gnom - in diese Stadt möchte, aber nach einem kurzen Wortgefecht, kamen wir doch in die Stadt. Das Mal der Armee scheint echt einen starken Eindruck zu machen und eine Art Eintrittskarte zu sein. Im gleichen Atemzug wurde uns die Taverne im Hafenviertel empfohlen, der “Betrunkene Aal”.
Wir machten uns direkt auf den Weg ins Hafenviertel um uns im “Betrunkenen Aal” noch einen schönen Abend zu machen und dort zu nächtigen. Allerdings entpuppte sich das Viertel als ungewohnt dreckig und ranzig, sodass wir entschieden, uns wieder umzudrehen und uns nach etwas “edlerem” umzusehen. Wir haben uns wieder in RIchtung Markt begeben und unterwegs trafen wir Heinrich, der uns vom “fliegenden Schwan” erzählte, eine Taverne, die eher zu uns passen sollte.

“fliegender Schwan” und Schiffssuche

Endlich sind wir in einer erträglichen Taverne angekommen, erschöpft vom Kampf und Weg, haben wir uns auch direkt nach dem Essen schlafen gelegt.
Am nächsten Morgen haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Hafen gemacht um ein Schiff zu suchen. Unterwegs wollte Lasse mit mir wetten, er wollte, dass ich etwas Kotze am Wegrand esse, sein Gold allein war mir da aber etwas zu wenig, weswegen im Endeffekt alle ihr Gold für mich verwettet haben und ich zum Glück nicht krank dadurch wurde. Jetzt habe ich Geld, mit dem ich zwar nicht so viel anzufangen weiß, aber es scheint so wichtig in dieser Welt zu sein, dass ich diese Wette doch gerne angenommen habe. Und mal ehrlich, die Kotze war jetzt auch nicht so schlimm, wie es mir die anderen weiß machen wollten. Auf dem ersten Blick haben wir keins am Hafen gefunden, weswegen wir uns nochmal in der Taverne dort umgesehen haben um jemanden zu finden, der uns halbwegs sicher nach Holmsfirth bringen kann. Irgendwie konnte uns dort auch keiner so richtig weiter helfen, aber wir haben Heinrich wiedergefunden, der uns von seinem Kapitän erzählte, mit dem wir Richtung Holmsfirth fahren können. Dieses Angebot nahmen wir natürlich dankend entgegen.

Nach Holmsfirth!

Und so begaben wir uns auf das Schiff des Kapitäns und wir fuhren nach Holmsfirth. Die einzige Gefahr, die wir erwartet haben, war, dass der Kapitän sein Schiff nicht sicher durch dem Fluss Richtung Holmsfirth navigieren kann. Aber es kam dann doch anders als gedacht, wir wurden von Goblins überfallen!

Diese waren nicht nur zahlreich, sondern auch noch vergleichsweise intelligent. Die Goblins haben nämlich versucht einen Baum zu fällen mit dem Ziel, dass er auf unser Schiff fällt um dann über den Baumstamm zu uns zu kommen. Wir haben das aber teilweise etwas umgedreht und sind rüber zu denen gesprungen und haben sie ordentlich vermöbelt. Nachdem wir die Goblins erfolgreich besiegt haben und doch ziemlich mitgenommen überlebten, haben wir versucht das Schiff zu reparieren, sodass es zumindest fahr-tauglich ist. Auch der Kapitän wurde im Kampf stark verletzt, aber er war noch in der Lage, sein Schiff zu steuern.

Und so kamen wir nach einer kurzen Weile tatsächlich in Holmsfirth an!

Session 3 - 14. Pharast

Wir wurden vom Hafenmeister persönlich empfangen…