Spindelnuss Brausefitz - Gnom Jäger

Erwachsen werden

Geboren in einer Siedlung zwischen den Städten Holmsfirth und Eyjasmund als ungewöhnlicher Winzling. Zwischen all den Nordmännern falle ich praktisch gar nicht auf, weil ich mit meinen stolzen 93cm Körpergröße nicht mal halb so groß bin, wie der Rest der Gesellschaft.

Ehrlich gesagt, weiß ich selbst nicht mal, wie sowas passieren konnte. Meine Eltern sind gewöhnliche Menschen mit stattlicher Größe. Vielleicht lüftet sich dieses Geheimnis noch in Zukunft…

Eltern

Ich bin ein Findelkind, welches an der Küste nach einem Schiffbruch gefunden wurde. Weil meine Eltern gute und hilfsbereite Menschen sind, haben sie mir geholfen. Obgleich sie dachten, dass ich ein verkrüppeltes Kleinkind wäre.

Aufgrund meiner Größe habe ich leider immer wenig Anerkennung genossen. Lediglich meine Eltern haben gelernt, mich so zu tolerieren, wie ich bin. Aber auch das war nicht immer so. Mein Bruder verabscheut mich bis zum heutigen Tag. Für ihn stelle ich einen Dorn in der Familie dar. Zugegeben hatte er es nie leicht mit mir, er musste mich immer vor fiesen Leuten beschützen und wurde dem scheinbar mit der Zeit überdrüssig.

Die bisher schlimmste Zeit meines Lebens begann mit dem Rauswurf aus der Siedlung. Der genaue Grund ist mir bisher weitgehend unbekannt. Ich kann mir vorstellen, dass meine Familie dem Druck nicht mehr standhalten konnte, den ich durch meine sonderbare Gestalt auf sie ausübte.

In der Wildnis

Nach meinem Rauswurf aus der Siedlung war ich auf mich allein gestellt, in der gefährlichen Wildnis. Allerlei Viecher treibten dort ihr Unwesen, aber auch etliche Pflanzen sind in dieser beheimatet.
Einen großer Vorteil in dieser, für mich, relativ unbekannten Welt hatte ich natürlich als Gnom. Meine Nase ist unvergleichbar gut, ich kann Tiere in unmittelbarer Nähe sehr gut über den Geruch wahrnehmen, sodass mich keine lauernde Kreatur unvorbereitet erwischen konnte.

Ausgerüstet mit den einfachsten Dingen konnte ich so relativ einfach schlafende Tiere orten und erlegen um zu überleben. Das Fleisch zum essen, Fell zum wärmen und Schneidezähne als Pfeilspitzen sorgten mit der Zeit und einiges an Übung dafür, dass ich gut zurecht kam. Meine Fähigkeiten haben sich nicht nur im Bogenschießen und Spuren lesen verbessert. Ich wuchs regelrecht zu einem richtigen “Jäger” heran.

Während meiner Wanderschaft durch die Wälder zwischen Holmsfirth und Eyjasmund bin ich eines Tages auf ein verletztes Tier gestoßen. Es war ein Baby-Säbelzahntiger, der scheinbar in etwas Spitzes getreten ist. Ich näherte mich dem Tierchen und schaute es mir an. Anfangs hat es versucht mich zu beißen, aber als ich die Ursache für die Verletzung entdeckt habe, ein riesiger Dorn in seiner Pfote, und mich darum kümmerte, begann es zu realisieren, dass ich kein Feind bin. Ich entfernte den Dorn und verband sein Bein mit einem komischen Geflecht aus Blättern. Als ich fertig war, spielte und streichelte ich den Kleinen noch etwas. Es wurde schnell wieder dunkel und wir haben gemeinsam die Nacht verbracht. Ich dachte mir nichts weiter dabei und hatte eigentlich vor, am nächsten Tag wieder allein weiter zu ziehen, obgleich mir der Kleine schon etwas ans Herz gewachsen ist.

In der Nacht wollten sich heimlich einige Raubtiere anschleichen, doch mein Kleiner hat das rechtzeitig mitbekommen und konnte mich wecken. Nach einem kurzen, aber blutigen Kampf konnten wir die Viecher erlegen und hatten mehr als genug Essen für die nächsten Tage. Nach dem Ausschlafen aßen wir etwas von dem frischen Fleisch. Der Kleine ist mir mittlerweile ziemlich ans Herz gewachsen, wir retteten gegenseitig unser Leben und verbrachten nun auch einiges an Zeit miteinander. Scheinbar wollte der Kleine ohnehin nicht von meiner Seite weichen, also kam er immer mit mir mit. Um die Kommunikation zwischen uns zu erleichtern, musste ich ihm einen geeigneten Namen geben.

Wie könnte ein so kleines Wesen, mit karamellfarbendem Fell, einer harten Schale und einem weichen, haselnussartigen Kern wohl heißen?
Ganz klar: Toffi!

Die Zwangsrekrutierung

Wochen sind vergangen, Toffi und ich haben noch einige Abenteuer erlebt, waren aber bei weitem nicht darauf vorbereitet, was in Bälde noch auf uns zukommen wird. Eines Tages, im Abendlicht haben wir von einer nahegelegenen Straße ungewöhnlich viel Lärm gehört. Es klang sehr metallisch, irgendwie rythmisch und gleichzeitig unheimlich befremdlich.

Wir näherten uns möglichst leise und versuchten zu identifizieren, was genau dort solch einen Krach macht. Bei dem schlechten Licht, erkannten wir leider nur schemenhafte Umrisse. Wir mussten dichter ran, aber wir waren - ich war - zu unvorsichtig und trat auf einen Ast und verlor somit meine Tarnung. Die Gestalten zogen sofort ihre Waffen, dass höre ich sofort raus, denn das Geräusch kenne ich noch aus den rauen Zeiten in der Siedlung. Damals waren es immer irgendwelche Banditen, also spannte ich meinen Bogen und schoss einfach auf einen der Beiden. Natürlich waren die nicht allzu erfreut darüber, übermannten mich und legten mich in Ketten. Toffi wollte mich zwar beschützen, aber auch er bekam einen Schlag und wurde bewusstlos.

Irgendwann wachte ich auf einer Kutsche wieder auf, Toffi an meiner Seite, gegenüber - dieses Mal in hellem Licht - eine Person mit einem mir bekannten Wappen. Das von Hellisfjor. Ich fragte wo ich bin und warum ich in Ketten gelegt wurde. Der gute Mann erklärte mir, dass TODO: RamEn fragen, wie das nochmal genau war mit der pseudo-Bundeswehr …. Da hatte ich natürlich wahnsinnig viel Pech, dass diese Gestalt aus dem Wald zufällig genau die Wache ist, die auf der Suche nach mir ist um mich zu rekrutieren. Durch den Angriff wurde es eine Zwangsrekrutierung mit einer ziemlich hohen Strafe, die ich wahrscheinlich niemals abbezahlen könnte. Besonders dann nicht, wenn ich den Großteil meiner Zeit im Wald lebe und unabhängig vom Geld bin.

So fuhren wir also zur örtlichen Kaserne…

Charakterzüge

  • Sozial “unbeholfen”
    • Wenig Erfahrung im Umgang mit an deren Humanoiden
    • Kein richtiges Gefühl für “ungeschriebene Gesetze” in der Kommunikation
    • Teilweise ungewöhnliches Verhalten in Gruppen
  • “abgebrüht”, durch die etlichen Tierleichen habe ich bereits so viel Blut und Gedärm gesehen, dass ich kein Problem mit humanoiden Leichen/Wunden habe
    • Relativ wenig Empathie, falls “Patient” beim Verband anlegen o.ä. vor Schmerzen schreit
  • “Selbstsicher”/“Trottelig”/“Naiv”/“Leichtsinnig”/“Überstürzt”
    • Eine Mischung…
  • Vorsichtig
  • “Gesetzestreu”

ToDo:

  • Etwas mehr “Charakterzüge” verleihen
  • Besseres Gefühl für die Welt entwickeln