Pathfinder Abenteuer (Spion in Kragland)

Spielstart

Session 1

Kennenlernen

Auf meiner Reise nach Litava mit dem Halbork “Crobiel Slatslat” haben wir einen lauten Knall wahrgenommen. Wir haben ein Handzeichen ausgemacht und ich habe mich rangeschlichen um dem Knall auf den Grund zu gehen. Gesehen habe ich einen elfisch aussehenden Typen, der scheinbar dieses Geräusch auslöste. Er sieht leicht verletzt aus und da ich ihn schwächer einschätze als meinen Halbork-Kumpanen, habe ich ihm das Zeichen gegeben, dass er sich nähern kann. Dummerweise hat er mitbekommen, wie wir uns unterhalten haben und er nahm mich hinter meinem Baum wahr. Slatslat ging auf ihn zu und sprach ihn an, während ich mich zu erkennen gab. Wir kamen ins Gespräch mit dem ominösen Fremden und stellten fest, dass er natürlich etwas aufgebracht wegen uns war - er hat sich ja immerhin auch kürzlich ziemlich verletzt, dennoch kann man mit ihm vernünftig reden und wir beschlossen auch, gemeinsam nach Litava zu gehen. Damit er nicht ganz verdurstet und um ihm meinen guten Willen zu zeigen, habe ich ihm etwas Wasser in seinen Kelch gegossen.

Litava

Als wir uns Litava näherten ist mir aufgefallen, dass scheinbar die Elfen hier das Sagen haben. Wir betraten das Dorf und haben uns direkt in die Taverne begeben. Dort gab es für mich erstmal einen Krug Met - Wasser gab’s nicht - und eine schöne Mahlzeit vorm schlafen gehen.

Die Nacht

Nach unserer Speise und kurzen anregenden Gesprächen, die noch etwas distanziert und grob waren, haben wir uns hingelegt. Ob wir noch ein weiteres Getränk nehmen oder wirklich schlafen gehen, entschieden Domynox und ich per Münzwurf - wir gingen schlafen. Zumindest tat ich so als ob und blieb vorübergehend wach um unseren neuen Gefährten - Domynox - genauer zu untersuchen. Ich schlich in sein Zimmer und durchwühlte sein Gepäck. Dabei fand ich allerlei Zeug, wovon lediglich eine Schatulle wertvoll und wichtig aussah. Da ich ihn nicht gegen mich aufbringen möchte, habe ich mir erstmal nichts genommen und bin wieder zurück in mein Zimmer geschlichen. Vor dem Einschlafen habe ich noch ein Brief mit den wichtigsten Informationen seit unserem Zusammentreffen verfasst.

Neuer Tag

Wir haben uns zum gemeinsamen Frühstück verabredet, jedoch sind wir alle derart unterschiedlich aufgestanden, dass Crobiel bereits “joggen” (oder so…) ging und Domynox und ich uns schon mal einen Salat gönnten bevor wir dann gemeinsam frühstückten. Während dem essen haben wir mitbekommen, dass scheinbar eine Eisenlieferung verloren ging. Das hat natürlich unsere Neugier geweckt und wir beschlossen der Sache auf den Grund zu gehen. Scheinbar gibt es in der örtlichen Kaserne etwas mehr Informationen diesbezüglich, also haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht. Als wir dort ankamen haben wir hauptsächlich den Kommandanten gehört, der seine Männer anschrie, weil sie die Lieferung nicht sicher ans Ziel bringen konnten. Wir bringen unsere wertvollen Leben allerdings nicht umsonst in Gefahr und haben neben den 100GP/Kopf noch Gold für die Lieferung selbst rausschlagen können - sogar ziemlich viel: 2000-3000GP sollen dabei rumkommen!

Aufbruch

Nachdem quasi das Wichtigste geklärt war, haben wir unsere sieben Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht. Als wir Litava verließen, kamen sind wir bereits nach wenigen Stunden auf Spuren gestoßen, die auf einen abgedrängten Karren hinwiesen.

Kampf gegen Werbären

Um der Sache auf den Grund zu gehen, sind wir den Spuren gefolgt und dabei in einen miesen Hinterhalt von ominösen Werbären gelaufen. Das meinte der Kommandant wohl mit “bärenstark” - jedoch konnten wir sie, wenn auch mit relativ starken Verletzungen, doch noch besiegen.

Kleines Lager

Leider war unsere Aufgabe damit noch nicht erledigt, denn es war weder Karren noch Lieferung in Sichtweite. Also sind wir, nachdem wir unsere Wunden versorgten, den Spuren weiter gefolgt bis wir lautstark Stimmen hörten. Da war wieder ein geeigneter Moment geschaffen um sich anzuschleichen. Ich näherte mich unentdeckt durch die Wälder und sah einen Turm mit einem Gebäude dran, einen Karren und zwei Leute an einem Lagerfeuer.

ENDE SESSION 1

Session 2

Banditenlager

Es fing an zu regnen, die beiden am Lagerfeuer sind in das Gebäude gegangen um sich - vermutlich - schlafen zu legen. Diese Chance nutzten wir und gingen zum Gebäude. Allerdings bemerkten wir, dass es uns nicht mehr allzu prickelnd geht, weswegen wir diskutierten, ob wir irgendwie ein Lager aufschlagen können um etwas zu schlafen und uns zu erholen. Jedoch hatte ich einen brillanten Einfall, denn ich habe einen Enterhaken dabei und bin geschickt genug um ihn den Turm hochzuwerfen, sodass wir unter dem Dach des Turmes nächtigen können. Zum Glück klappte das auch ganz gut und wir konnten uns einigermaßen ausruhen. Ich sollte eigentlich Wache schieben, bin aber eingeschlafen, wodurch ich immerhin ebenfalls ausgeruht war. Wache schieben war unumgänglich, weil der Weg nach unten komplett offen war, wodurch sich die Gefahr ergab, dass wir Nachts Besuch kriegen könnten. Es ist aber nochmal alles gut gegangen und wir konnten uns am nächsten Morgen auf den Weg machen um den Turm genauer zu erkunden in der Hoffnung, die verschollene Eisenlieferung zu finden.

Hinter der einen Tür befand sich ein Lagerraum, den Domynox und ich erfolgreich durchforsten konnten. Wir fanden eine handvoll Gold und ein paar Waffen. Tiefer im Keller haben wir uns gefühlt wie in einem Labyrinth. Es sah so aus, als ob überall Fallen wären, aber es war doch nur ein Geheimgang, der sich uns öffnete. Dort fanden wir auch die gestohlene Eisenlieferung. Entweder wir durchsuchen den Keller weiter oder wir versuchen die Lieferung hochzutragen um sie kampflos nach Litava zu bringen. Letzteres erschien uns klüger, also versuchten wir, die Lieferung hochzutragen. Ich war zu schwach um so ein Paket überhaupt anzuheben, die anderen Beiden haben es immerhin geschafft eine der drei Kisten hochzutragen, eine Zweite hat es nicht mehr ganz geschafft. Also sind wir weitergegangen und befanden uns in einer riesigen Halle. Plötzlich fiel die Tür hinter uns zu und war verschlossen.

Das Dilemma

Es erschien jemand namens “Einar Corvus”, ein Mensch in leichter bis mittlerer Rüstung und einem Raben auf der Schulter, inklusive Leibwache. Er stellte uns vor einer großen Entscheidung, bei der wir 5 Stunden Zeit bekamen um uns für das Richtige zu entscheiden. Entweder wir gehen auf sein Angebot ein, bekommen die Eisenlieferung und müssen ihm dabei helfen, Litava zu stürzen oder wir lehnen ab und können mit der Eisenlieferung gehen. Problem dabei: lehnen wir ab, haben wir möglicherweise mit Konsequenzen zu rechnen. Es ist natürlich besonders in meinem Interesse, dass Lord Calveit von seinem Platz gestoßen wird, denn der bisherige Einflussbereich (Ursurper) gefällt mir nicht. Jedoch weiß ich auch nicht, ob der neue Herrscher in meinem Interesse handelt. Insgesamt dachte ich mir jedoch, dass Litava dennoch geschwächt wäre und die Konsequenzen beim ablehnen des Angebots könnten ebenfalls fatal ausfallen. Somit habe ich mich für den Deal entschieden. Auch Crobiel ließ sich schnell davon überzeugen, dass der Mr. Corvus auch mehr Macht haben könnte, als wir uns aktuell vorstellen können und wir somit damit rechnen müssen, dass wir nach dem Ablehnen nicht zwangsläufig unbeschadet davon kommen.

Nach einigem überlegen, haben wir uns für den Deal entschieden, haben aber erstmal noch geguckt, was in dem Raum noch möglich ist. Ich versuchte, das Schloss der Stahltür zu knacken, schaffte es jedoch nicht. Sonst ist uns leider auch nicht mehr viel eingefallen. Die magischen Wölfe in der Mitte des Raumes sahen zu bedrohlich aus und das Loch in dem sie waren, war viel zu tief. Die Brücke in der Mitte war zu weit oben und es war auch nicht klar ersichtlich, wie diese heruntergelassen werden könnte.

Also riefen wir schlussendlich den Mr. Corvus und sagten ihm, dass wir den Deal akzeptieren und ihm alle wichtigen Informationen über Litava zukommen lassen. Er wird uns einen Raben schicken, der uns weitere Informationen gibt.

Rückweg

Nachdem uns die Eisenlieferung hochgetragen und auf einem Karren geladen wurde, haben wir uns auf den Rückweg begeben um unsere Belohnung zu kassieren. In Litava angekommen wurden wir freudestrahlend empfangen, denn die Rekruten mussten sich nun nicht mehr selbst kümmern. Als wir in der Kaserne ankamen, trafen wir den stotternden Bengel wieder, der uns unsere Belohnung für die drei Werbären-Köpfe gab. Für alles Weitere war der Kommandant zuständig, eigentlich. Denn der, schickte den Stotterer zu Lord Calveit, der uns daraufhin zum Abendessen einlud. Abendessen in seiner königlichen Residenz, welch eine Ehre!

Abendessen

Es war jedoch gerade Mal mittags. Somit gingen wir wieder in die Taverne “Zum glänzenden Stein” um uns zu stärken und ein wenig zu plaudern. Bevor wir eintraten ist uns jedoch bereits der Rabe aufgefallen, der eine Nachricht am Bein hatte. In der Nachricht stand, dass wir wichtige Informationen sammeln sollen, während wir mit Lord Calveit speisen. Scheinbar kommt Einar Corvus irgendwie an sämtliche Informationen, ohne physisch bei uns zu sein. Vielleicht hat er einen Spitzel, vielleicht ist es Magie. Ich weiß es nicht.

Nachdem wir einige Zeit in der Taverne verbracht haben, sind wir zur Villa von Lord Calveit gegangen und wurden herzlich willkommen geheißen. Wir saßen an einem ewig langen Tisch und bekamen unser Essen serviert. Ich saß neben dem Aufseher der Miene und konnte in Erfahrung bringen, dass sie einmal die Woche Eisen liefern. Während einem Gespräch mit Lord Calveit habe ich erfahren, dass er Aufstände möglichst immer gewaltsam niederstreckt, guten Kontakt zu anderen Lords der Gegend pflegt und sehr viel Wert darauf legt, dass die Machtverhältnisse zu Gunsten des Ursurper stabil bleiben.

Irgendwann im Verlauf des Abends musste ich mal auf das Klo und habe den Tisch verlassen. Auf dem Weg nach draußen ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht weiß, wo das Klo ist, also habe ich eine dortige Wache nach dem Weg gefragt. Statt den richtigen Weg zu nehmen, bin ich erst zur Tür gegenüber und habe das Schloss geknackt. Es war das Zimmer vom Lord Calveit. Zufällig lag da ein Brief von ihm auf dem Tisch und zufällig kann ich gut Briefe fälschen. Zufällig wanderte das Original in meine Tasche und eine gefälschte Version lag auf dem Tisch. Auch das Bücherregal hatte plötzlich eine kleine Lücke. Das Buch über “Götter allgemein” war doch zu verlockend. Anschließend war ich wirklich auf dem Klo und habe noch eine schöne Wurst abgedrückt. Als ich wieder an meinem Platz war, wurde ich direkt besorgt gefragt, ob alles “okay” wäre. Ich sagte nur: “Ja natürlich, ich habe nur eine schlimme Verstopfung!”.

Alles danach

Als das Abendessen vorbei war, haben wir uns auf dem Weg zur Taverne gemacht um zu nächtigen. Dabei ist uns allerdings wieder der Rabe ins Auge gefallen, erneut mit einem Zettel am Fuß. Dieses Mal ist es ein leerer Zettel auf dem geschrieben werden soll. Nach einer kurzen Diskussion haben wir uns darauf geeinigt, dass wir Mr. Corvus vorwarnen, dass wir am nächsten Tag mit dem Kommandanten und einer handvoll Rekruten erneut zu seinem Lager gehen. Somit ist er vorbereitet und kann währenddessen Litava überfallen, während die stärksten Männer außerhalb sind. Wie aus Geisterhand verschwand die Nachricht die ich schrieb und eine Antwort erschien alsbald. Er bedankte sich und warnte uns, dass wir am folgenden Tag nicht zurück nach Litava gehen sollten.

Mit Sicherheit werden wir Litava meiden und uns später anschauen, was aus der Stadt geworden ist und ob der Überfall erfolgreich war…

ENDE SESSION 2

Session 3

Zurück zum Banditenlager

Am nächsten Morgen haben wir die Taverne verlassen und sind mit dem Kommandanten und seinen Rekruten wieder zum Banditenlager gegangen um ihm zu zeigen, wo die Eisenlieferung war. Als wir dort ankamen, war die Eingangstür verschlossen. Diese musste ich knacken, wobei dem Kommandanten das sehr komisch vorkam, dass ich das kann - schließlich ist es keine sonderlich noble Fähigkeit.

Kampf ums Überleben

Bevor wir sicher nach Litava zurückkehren konnten, mussten wir schlafen um uns zu erholen, aber auch um die Zeit zu überbrücken. Eine geeignete Unterkunft hatten
wir nicht, also beschlossen wir, in der Wildnis zu übernachten. Das lief mehr oder weniger gut, wir überlebten aber die Nacht ohne größere Probleme - ich war lediglich wieder einmal nicht in der Lage, erfolgreich Wache zu halten, aber Crobiel Slatslat konnte mich zum Glück ablösen, außerdem bekam ich Schnupfen. Am nächsten Morgen sind wir dann zurück nach Litava gereist um zu schauen, was aus dem Dorf geworden ist.

Litava

Schon aus der Ferne haben wir die Rauchschwaden aus Litava emporsteigen sehen. Als wir näher kamen bestätigte sich unsere Vermutung: Litava wurde vollkommen zerstört. So war es auch, jeder der in Litava lebte, wurde auf brutalste Art und Weise getötet. Jedes erdenkliche Haus wurde angezündet. Da wir Angst hatten, dass doch noch gefährliche Wesen in den Straßen lauern, schlich ich zum Anwesen von Lord Calveit. Auch dort war alles tot und brannte, jedoch vernahm ich im oberen Stockwerk ein wimmern. Ich machte mich auf den Weg nach oben und hatte eine Menge unbekannter Räume vor mir. Ich entschied mich diese der Reihe nach zu durchsuchen. Dabei habe ich einige Säcke mit unbekanntem Inhalt gefunden und eingesteckt. Nach einer Weile habe ich auch den Raum gefunden, aus dem das Wimmern kommt. Es ist der Junge von Lord Calveit, der zusammengekauert unter dem Bett liegt. Jedoch ging mir langsam echt die Luft aus, ich habe schon viel zu viel Rauch eingeatmet. Also machte ich mich schleunigst auf den Weg nach unten und habe den Jungen nicht mitgenommen, da er mir zu schwer und unwichtig erschien. In solchen Notsituationen kommt scheinbar meine chaotische Natur durch.

Allerdings schaffte ich es nicht mehr rechtzeitig nach Draußen. Ich kippte um und fiel in Ohnmacht. Glücklicherweise kamen Crobiel und Domynox alsbald um mich zu retten. Weil Crobiel ein sehr ausdauernder und muskulöser Klotz ist, hat er auch noch problemlos den Jungen retten können. Dieser war komplett verstört und kriegte kein Wort raus.

Banditenlager

Die Nacht kam näher und wir sind wieder zurück zum Banditenlager gegangen um dort sicher zu nächtigen. Am nächsten Morgen hat wohl jemand das Lager angezündet und wir mussten weiterziehen. Wir verliefen uns im Wald und da wir den Jungen noch dabei hatten, hatten wir ein weiteres hungriges Maul zu stopfen.

Reise ins Nirgendwo

Um irgendwo hin zu kommen, sind mehrere Tage Reisezeit notwendig und unsere Rationen werden langsam aber sicher sehr, sehr knapp. Nach einer Weile sind wir auf ein Gebirge gestoßen, wobei in der Ferne eine Schneise zu sehen war, in der vielleicht etwas sein könnte, was uns einer Zivilisation oder einem Weg näher bringt. Und so war es, wir haben eine Festung entdeckt, die uns allerdings nicht gerade freundlich gesinnt ist. Die dortigen Wachen schossen sofort auf uns und wir sahen uns nach langer Diskussion dazu gezwungen, weiter durch den Wald zu gehen bis wir einen Weg finden, der uns hoffentlich zu einem Bauernhof führt, an dem wir Rationen kaufen können.

Irgendwann stießen wir tatsächlich auf einen Weg Richtung Orchia. Ich wusste, dass es im Norden zum Baron Strenger geht, östlich nach Orchia und westlich zurück zu Litava. Nach einer Weile ritten vier Soldaten auf Pferden an uns vorbei …

Ich bin wahnsinnig erschöpft und echt am Ende, bin unausgeschlafen, habe Schnupfen und fühle mich einfach total ausgelaugt. Ob ich das schaffen werde?
Auf diesem anstrengenden Gewaltmarsch habe ich Zeit gefunden um etwas in mich zu kehren. Ich habe darüber nachgedacht, was ich hier in der Wildnis erlebt habe und was die anderen machten um hier zu überleben und sich zurecht zu finden. Und irgendwie hatte ich erst das Gefühl, als sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht, doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Es machte Klick und ich verstand wie die Wildnis funktioniert, sie war nicht so strukturiert und ordentlich wie ich es gewohnt war, viel mehr “organisch” und auf ihre Weise “perfekt”. Wenn ich auf dem Weg eine Pflanze fassen konnte, habe ich sie mir genauer angeguckt und dann wieder weg geworfen, ich habe mir grob das Aussehen der Pflanzen merken können, die nach dem reintreten Schmerzen verursachten. Ich merkte, wie einige davon die Blutungen an kleineren Schnitten stoppten. Zumindest in der Theorie lernte ich viel darüber, wie man überlebt, aber auch, wie man sich gegebenenfalls richtig versorgt. (Level Up)

ENDE SESSION 3

Session 4

Die Reiter

Da wir alle ziemlich erschöpft waren, kamen uns die Reiter sehr Recht. Beritten kommt man schließlich schneller voran. Jedoch erschienen die Herrschaften sehr kooperativ und wir unterhielten uns kurz bis sie uns vorschlugen, ein Lager an der Kreuzug aufzuschlagen. Die Reiter würden sogar Wache schieben (das kam mir natürlich sehr entgegen). Wir haben uns also niedergelassen und sind auch alsbald eingeschlafen.

Plötzliches Erwachen

Inmitten unseres wertvollen Schlafs, weckte uns ein Schrei, der sogar Mark erschütterte! Crobiel und ich versuchten es vergeblich hinten im Zelt eine Öffnung zu ritzen um uns einen distanzierten Überblick zu verschaffen und ggf. zu fliehen. Da uns dies nur bedingt gelingte und Domynox bereits mitten im Kampf war, mischte sich Crobiel zuerst ein, während ich es kriechend schaffte hinten rauszukommen. Ich konnte mir einen groben Überblick verschaffen und habe es zu der Zeit noch sehr ausgeglichen wahrgenommen. Somit mischte auch ich mich in den Kampf ein und nachdem sich die Verhältnisse initial eher zu unserem Nachteil entwickelten, kam doch noch ein überraschender Wandel und wir konnten die Übeltäter besiegen, haben jedoch keiner der Wachen retten können (2 wurden verschleppt). Jedenfalls begann dann die Plündern-Phase.

Plündern

Eine Person war weiter Abseits in 2 Teile gehackt auf dem Boden, ich entschloss mich dazu, die Leiche zu plündern und währenddessen möglichst unbemerkt die zahlreichen Beutel aus dem Anwesen von Lord Calveit zu öffnen. Ich erhielt einiges an Platin. Jedoch nahm dies auch einiges an Zeit in Anspruch, wodurch Crobiel und Domynox aufmerksam auf mich wurden und Crobiel zumindest nachfragte, was ich da gerade mache, woraufhin ich nur sagte, dass ich hier einen Beutel auspacke in dem etwas Platin ist.

Zwischenzeitlich habe ich ein leichtes Donnergrollen hören können und es fühlte sich so an, als ob mich jeden Moment ein Blitz treffen könnte. Obgleich ich es verdient habe, passierte nichts. Jedoch verfolgt mich das Gefühl, dass es in Zukunft sicherlich nochmal eine solche Situation gibt…

“Zum Glück” ist uns noch rechtzeitig aufgefallen, dass der Junge von Lord Calveit noch im Zelt liegt. Somit müssen wir den Jungen tatsächlich doch noch mitnehmen. Wäre ja zu schön gewesen, wenn sich das Problem von selbst gelöst hätte.

Weitere Reise

Nach diesem an der Energie zehrenden und intensiven Kampf, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Dabei konnten wir noch ein Pferd mitnehmen auf dem wir den Jungen von Lord Calveit legten und sind dann nach stundenlanger Reise auch auf einen recht uninteressanten Bauernhof gestoßen, den wir auch recht zügig wieder verließen und weiter Richtung Orchia reisten.

Nach einer Weile erreichen wir Orchia…

ENDE SESSION 4

TO BE CONTINUED