Ilnor Hun'val - Auf geheimer Mission

Vorwort

In diesem Post beschreibe ich, wie “Ilnor Hun’val” eine zweite Identität als “Mendax” bekam.

Es ist ein für ein Pathfinder-Abenteuer, welches ich mit ein paar Freunden (die aus diesem “Real Life”, humanoid, müffeln ein bisschen, …) spiele. Mein vorheriger Charakter “Raven”, ein tapferer und ziemlich aggressiver Kämpfer, verstarb in der letzten gemeinsamen Pathfinder-Session. Woran? Vielleicht erzähle ich ein anderes Mal von seinen ehrenhaften Heldentaten…

Charakterkonzept

Ilnor Hun’val ist ein Spion, der für eine verdeckte Organisation arbeitet, die den ursprünglichen Thronfolger auf seinen rechtmäßigen Platz bringen will, dafür muss die aktuelle Autorität bekämpft werden. Entsendet und ausgebildet von einer geheimen Organisation in Litava (Kragland). Dabei muss Ilnor Hun’val seine Identität aufgeben und fortan als Mendax leben. Als Glücksspieler hat man in einem Land, welches von Bosheit geprägt ist, kein sonderlich einfaches Leben. In den verschiedenen Hafenvierteln gilt es an alles lebensnotwendige zu kommen, falls das Glück mal nicht auf der eigenen Seite ist.

Über die Zeit hat er sich ein großes Repertoire an Diebesfertigkeiten angeeignet, was nur noch durch seine Fähigkeit zu lügen übertroffen wird. Niemand blufft besser als Mendax. Seine Fähigkeiten im täuschen sind seine Lebensversicherung in den gefährlichen Hafenvierteln der Städte.

Innerhalb der verdeckten Organisation hatte er Zugriff auf eine riesige Bibliothek. Ein Fokus lag dabei auf die diversen Sprachen, denn auf einer Mission im Ausland sollte man auch die entsprechende Sprache nahezu perfekt beherrschen um nicht aufzufallen. Abgesehen davon, dass die meisten Städte von mehreren Rassen bevölkert werden.

Für jeden in Kragland bin ich ein Glücksspieler (Mendax), auch Gefährten, die ich treffen werde, sollen nichts von meiner wahren Identität erfahren.

Als Spion

Vorgeschichte

Mein wahrer Name ist Ilnor Hun’val, ich bin in einer adligen Familie aufgewachsen, wurde jedoch sehr streng erzogen. Bücher und andere künstlerische Werke musste ich heimlich lesen. Meine Eltern unterstützten mich dabei keineswegs. Beide wollten immer, dass ich so werde wie mein Vater. Brutal, stark, furchtlos, schlagfertig. Mutter war eher diplomatisch, ruhig und zurückgezogen, womit ich mich mehr identifizieren konnte. So begann ich detailliert in einem Notizbuch zu notieren, was meine Eltern gerade machen. Ob sie fortgingen, Besuch kam oder einfach nur den Raum in unserem Anwesen wechselten, ich hielt alles fest. Irgendwann hatte ich die Tagesabläufe so stark analysiert, dass ich in den freien Zeiten rausgehen konnte um mich meinen Interessen zu widmen. Ich lernte die Stadt kennen, ging auf den Marktplatz, später auch ins Hafenviertel und habe alle Informationen aufgeschrieben, die ich kriegen konnte.

Als ich rechtzeitig wieder zuhause war, schloss ich mich in mein Zimmer ein und versuchte die interessanten Punkte zu skizzieren um beim nächsten Mal genauer hinzusehen.

Bestrafung

Leider fand mein Vater eines Tages meine Notizbücher und beschloss umgehend alle zu verbrennen. Als wenn das nicht schon Strafe genug wäre, schlug er mich und steckte mich in ein Ausbildungslager für Krieger, damit ich lerne, mich wie ein Krieger zu verhalten.

Daraufhin musste ich lernen, ohne meine Aufzeichnungen zurecht zu kommen, dabei fiel es mir nach und nach leichter, die wichtigen Punkte ohne Hilfe zu erkennen. Zunehmend auch die Schwachstellen.

Auf das Ausbildungslager hatte ich wenig Lust, also bin ich nach einigen Tagen tiefgründiger Analyse abgehauen. Ich wusste, dass der Kommandant jeden Freitag Abend sein Protokoll schrieb. Diese Chance nutzte ich und überzeugte einen sehr zielstrebigen Kameraden davon, dass der Kommandant gerade seine Entlassung anfertigt. Daraufhin stürmte er bewaffnet mit ein paar weiteren Kollegen das Zelt des Kommandanten. Genau das war die Zeit, in der ich mich davonschleichen konnte. Natürlich habe ich mir etwas Proviant und Gold von den anderen eingesteckt um über die Runden zu kommen.

Flucht

Ein Ziel hatte ich nicht, zurück zu den Eltern war definitiv keine Option. Also beschloss ich, mich in den umliegenden Städten nach einem abgelegenen Platz umzuschauen um ein neues Leben anzufangen. Auf dem Weg besorgte ich mir einen einfachen schwarzen Umhang mit Kapuze, einen scharfen Dolch, Fackeln und ein paar Dietriche. Irgendwann bin ich auf das “Kragland” aufmerksam geworden und belies mich darüber in einer örtlichen Bibliothek. Eine Insel, die von einem gefährlichen Meer umgeben ist. Klingt genau nach dem, was ich suche. Ich machte mich also auf den Weg zum Hafen und suchte jemanden, der mich nach Kragland fahren würde.

Reise

Es hat nicht lange gedauert bis ich jemanden fand, schließlich importiert das Festland regelmäßig exotische Waren aus Kragland. Somit befand ich mich auf dem Weg zu dieser mir unbekannten Insel. Auf dem Schiff waren einige Leute, die sehr zwielichtig erschienen, einige Drows aber auch Orks oder gewöhnliche Menschen waren dabei. Einer von ihnen schien mich zu beobachten. Bei meinem nächtlichen Plünder-Rundgang hat er mich bemerkt, aber nichts weiter unternommen. Er sah nur zu und war scheinbar von meinen Fähigkeiten sehr angetan. Dennoch sagte er erstmal nichts.

Erster Kontakt

Erst nachdem wir auf Kragland ankamen und wir vom Schiff stiegen kam er auf mich zu und erzählte mir, dass er sehr beeindruckt von meinen Fertigkeiten ist und er vielleicht einen Job für mich hat. Da ich neu auf der Insel war und Kontakte brauchte und es nach einer guten Möglichkeit klang, an Geld und einem Dach über dem Kopf zu kommen, nahm ich sein Angebot an.

Er brachte mich zu einer Untergrund-Organisation, die sich selbst “die Königstreuen” nannten und stellte mich einigen Mitgliedern vor. Sein Name war scheinbar Pippes, wobei mir der Name ziemlich unpassend erschien. Es scheint eine Organisation zu sein, die gern verdeckt operiert, dass könnte mir sehr gut gefallen. Eine Art Diebesgilde mit Idealen sozusagen. Bevor mir der Auftrag erklärt wurde, bekam ich ein Festmahl serviert und konnte in einem der Gemächer schlafen. Natürlich war es nicht so luxoriös, wie ich es von zuhause kannte, dennoch fühlte ich mich hier bereits wesentlich wohler.

Am nächsten Morgen

Nach einem sehr erholsamen Schlaf, stand Pippes auf einmal neben meinem Bett, neben ihm scheinbar der Anführer dieser Organisation. Er stellte sich mit einem authentischeren Namen vor - Baron Richard Strenger. Die beiden erzählten mir von dem Auftrag, wollen aber, dass ich zuerst eine Ausbildung zum Spion absolviere. Ich würde lernen, wie ich meine Mitmenschen manipuliere, meine Identität verstecke oder sogar nahezu ablege und wie ich meine Fähigkeiten für “die richtige Sache” einsetze.

Ausbildung zum Spion

TODO

Die erste Lektion war, dass ich meinen realen Namen nicht mehr verraten darf und ihn ablegen muss. Mein neuer Name war nun “Mendax”, was so viel wie “Lügner” bedeutet. Zumindest habe ich das in einem Wörterbuch einer längst ausgestorbenen Sprache gelesen…

Jedoch blieb es nicht nur beim Namen, ich sollte mir eine komplett neue Identität zulegen. Neue Eltern, neue Vergangenheit und ein gänzlich anderer Lebensweg. Mit dem Ziel, keine Verbindung zu dieser Organisation herzustellen.

Gambler-Identität

END TODO

Aufträge

Der erste Auftrag

Pippes und Baron Richard Strenger wiesen mich in den Auftrag ein und mein Ziel ist es, Informationen über die Machtstrukturen aus Litava zu beschaffen. Klingt genau nach dem, was ich schon mein ganzes Leben lang gemacht habe. Sollte ein Kinderspiel werden!

Genauer gesagt soll ich herausfinden wer die Machthaber sind. Wer hat die Kontrolle über welchen Bereich und wie ist die Hierarchie aufgebaut? Möglichst alle wichtigen Informationen, die etwas über den entsprechenden Einflussbereich verraten. Dabei soll ich - wie zu erwarten - möglichst unauffällig und überlegt vorgehen. Als Drow habe ich in einem Dorf voller Zwergen und Elfen sicherlich nicht den besten sozialen Stand.

Informationen

Während Session 1 habe ich in Erfahrung gebracht, dass eine Lieferung verloren ging weswegen der Kommandant der Rekruten in der Stadtwache bzw. Kaserne sehr aufgebracht war. Die Lieferung scheint also von besonderer Wichtigkeit zu sein. Während meiner Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass Lord Calveit der oberste Befehlshaber von Litava ist. Der Kommandant wird sicherlich auch einiges an Macht haben, jedoch sind mir da die genaueren Zusammenhänge noch unklar.

… TO BE CONTINUED …

Wissen

Einflussbereich - Ursurper

Dunwich

  • Es gab einen Brand
  • Der Älteste ist durchgedreht
  • Hailknights sind da

Kryvaya

  • Kirchlich/Adlig regiert
  • Beten Asmodeus an

Litava

  • Briefe können bei der Stadtwache/Kaserne abgeschickt werden (Brieftaube)
  • Verschickt Eisen an Kryvaya (nochmal prüfen)
  • Aufseher der Miene: Ciaren Aep-Reo
  • 1x/Woche Eisenlieferung
  • 100GP/Kopf eines Banditen
  • Stabile Machtverhältnisse
  • Aufstände Niederschlagen
  • Lord Calveit hat guten Kontakt zu anderen Lords der Gegend
  • Lord Calveit ist ein Schreckensherrscher
  • Stark hierarchisch

Orchia

Briefe

Brief von Lord Calveit an Tiss Tiarram

  • Lord Calveit hat beunruhigende Nachrichten
  • Widerstand gegen Ursurper wächst
  • Baron Richard Strenger will sich auflehnen
  • Lord Calveit will sich zeitnah mit Tiss Tiarram zum Informationsaustausch auseinandersetzen